Susan, USA: "Ich lebe nun schon seit 1998 in der MRN..."
Ich lebe nun schon seit 1998 in der Metropolregion Rhein-Neckar. Ich bin mit meinem Ehemann, der in Neustadt an der Weinstraße geboren und aufgewachsen ist, hierher gekommen. Der Umzug hierher war ein einfacher. Ich wurde in der Gemeinschaft gut aufgenommen und schon nach kürzester Zeit hatte ich viele soziale und berufliche Kontakte geschlossen, die für mich wichtig waren. Ich trat dem örtlichen Chor und verschiedenen sozialen Organisationen bei. Ich engagierte mich freiwillig im örtlichen Kinderschutzbund und beteiligte mich dort und auch in der Volkshochschule aktiv mit Kursangeboten.
Glücklicherweise fand ich auch schnell eine passende Arbeitsstelle, welche, die für mich wichtige, berufliche Herausforderungen brachte. Außerdem traf ich auf Kollegen, die mich zum einen auf Trab halten und zum anderen zum Lachen bringen. Ich arbeite an der Heidelberg International School, einem internationalen Gymnasium, mit zunehmender Schülerzahl und einem anspruchsvollen Lehrplan.
H.I.S verschaffte mir, aufgrund ihres integrierten mehrsprachigen, internationalen Bildungszieles, zudem die Möglichkeiten, mein Interesse an Sprachen erweitern. Ich förderte die Erweiterung des sprachlichen Angebots und ermöglichte für einen neuen Schüler der H.I.S zusätzliche Unterstützung in seiner Muttersprache, dem Mandarin Chinesisch als zusätzliche Sprache.
Ich habe festgestellt, dass die Region eine große Spannbreite kulturellen und sportlichen Aktivitäten anbietet. Es gibt wunderschöne Wanderwege, örtliche Sportvereine und Fitnessclubs und zusätzlich zu diesen Gemeinschaftsaktivitäten, wie Marathon oder Abenteuertage im Spätsommer. Dann, wenn die Weinstraße gesperrt ist für Pkws und die Straßen und Dörfer voll sind mit Fahrrad fahrenden, Spazieren gehenden und Inline skatenden Menschen, die von Weingut zu Weingut ziehen.
Und, natürlich, der Wein! Der beste der Welt! Die regionalen, schon seit langem, viel gepriesenen Weißweine, aber auch die Roten entfalten sich und junge Winzer präsentieren neue, feinste Rebsorten und Cuvées. Ich liebe die hiesigen Feste und fortgeführte Traditionen. Was kann ich sagen, bis auf: Zum Wohl die Pfalz!
Jeroen, Netherlands
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Ein letzter Sonnenstrahl am dunkelnden Abendhimmel, der unwillig der untergehenden Sonne folgt, zeichnet Wolken am Horizont ab. Ich sitze auf dem Balkon meines Appartmentes in Dossenheim, einem Ort nördlich von Heidelberg. Entfernte Blitze kündigen ein Gewitter an, das über die bewaldeten Berge des Odenwaldes rasch näherkommt. Bald werden die Schauer in das Rhein-Neckar Tal hereinziehen und einen langen und heißen Juni-Tag heraustreiben, aber meine Gedanken sind anderswo.
Letzten Januar habe ich als postdoktoraler Wissenschaftler an der Universität Heidelberg angefangen. Seitdem habe ich in der Metropolregion Rhein-Neckar gewohnt, zuerst im Gästehaus der Universität und seit drei Wochen in Dossenheim. Meine -hauptsächlich deutschen- Kollegen sind toll; wir waren zusammen im Ski-Urlaub, sind schon manchmal etwas trinken gegangen und haben eine Grill-Party auf der Neckar-Wiese gefeiert. Durch die Veranstaltungen vom Akademischen Auslandamt der Universität habe ich Leute aus vielen Ländern kennengelernt, die in Heidelberg wohnen und arbeiten, und die -ohne Ausnahme- ebenso enthusiastisch wie ich sind über ihr Verbleiben in Heidelberg. Hoffentlich kann ich hier noch ganz viele Jahre wohnen.
Helena, England: "Diese Deutschen, die denken einfach an alles."
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Meine Familie und ich leben nun seit 4 Monaten in Heidelberg und schon jetzt fühlen wir uns zuhause. Mein Ehemann stammt aus Griechenland und ich komme aus England, wo wir gemeinsam lebten. Um mehr Zeit mit unserem 2-jährigen Sohn verbringen zu können, entschied ich mich, meine Karriere als Wissenschaftlerin für einige Zeit zu unterbrechen. Da mein Mann ein tolles Jobangebot an der Universität Heidelberg bekommen hatte, entschieden wir uns in die Metropolregion Rhein-Neckar zu ziehen. In England verkauften wir alles und starteten in unsere neues Abenteuer!
Schon als wir zum ersten Mal einem Supermarkt betraten, fühlten wir uns zuhause. Das wir uns sehr wohl fühlen verdeutlicht der Satz, den wir uns hier ständig sagen: „Die Deutschen denken einfach an alles!“ Man denke beispielsweise an die Decken in den Cafés für Draußen wenn es gemütlicher aber auch kühler wird, halbe „Kücherollenpapier-Abrisstücher“, getrennte Fahrrad-, Fußgänger- und sogar Hundewege, zweierlei Sparspülungen für die Toiletten, frisch gebratene Bratwürste alle 100 Meter, an jedem Eck ein grünes Plätzchen und das Allerbeste ist das gut ausgebaute und verlässliche öffentliche Personennahverkehrsnetz. Je länger wir hier in Deutschland sind, desto mehr gewöhnen wir uns diesen Luxus. Und es wird uns sehr schwer fallen das Land wieder zu verlassen.
Véronique, France: Ich lebe und arbeite seit 1991 in dieser Region...
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...Meine neue Kollegin hat mir gleich am 1. Tag das DU angeboten und hat mich zu ihrer Verabredung in einem Restaurant einfach mitgenommen. Und am Morgen nach der 1. Nacht in meiner Wohnung wurde ich von der Besitzerin mit einem Frühstück überrascht. Spätestens dann wusste ich: Ich bin hier zu Hause!
Und so hatte ich schnell mein Herz nicht IN sondern AN Heidelberg verloren.
Ich musste mich an Apfelsaftschorle und Wurstsalat mit Pommes gewöhnen und dafür mussten meine deutschen Freunde meine überfallartigen Begrüßungsküsse ertragen. Die Deutschen scheinen sogar inzwischen selber Gefallen daran gefunden zu haben.
Um Menschen außerhalb der Arbeit kennen zu lernen habe ich mehrere Kurse an der VHS belegt: Tanz-, Koch-, Mal- und Walkingkurse.
Inzwischen lebe ich im traumhaften Kraichgau und genieße die außergewöhnlich schöne Landschaft und das unglaubliche Angebot an tollen Restaurants und Kulturereignissen.
Was soll ich sagen? Ich lebe hier wie Gott in… Deutschland!